Quadratmaschengewebe

DOKA GEWEBE FORM A
DOKA GEWEBE FORM A
DOKA GITTER FORM D
DOKA GITTER FORM D

Immer wenn präzise Trennschnitte von Siebgütern gefordert sind oder längliche Partikel herausgesiebt werden sollen, ist es unumgänglich, Quadratmaschen einzusetzen.

Für die Aufbereitung gröberer Schüttgüter bestimmt die Kröpfung, auch Webart genannt, maßgeblich das Siebverhalten.

Beidseitig vorgekröpfte Drahtgewebe, z.B. DOKA-Gewebe und DOKA-Gitter, sorgen aufgrund ihrer rauen dreidimensionalen Oberfläche für ein gutes Umwälzen des Siebgutes. Das Material hat deutlich mehr Chancen, durch die Öffnungen zu gelangen und gesiebt zu werden. Zudem wird das Feinkorn schneller an die Sieboberfläche gefördert, so dass der gesamte Siebvorgang beschleunigt wird. Je schneller das Feinkorn gesiebt wird, desto mehr Fläche steht für die Siebung des kritischen Grenzkorns zur Verfügung. Bei besonders schweren und abrasiven Materialien können die Kuppen der Drahtkröpfungen allerdings schneller verschleißen als die übrigen Drahtbereiche. 

Dieser Effekt wird bei einseitig glatten EGLA-Gittern ausgeschlossen. Die glatte Oberfläche sorgt für einen gleichmäßigen Verschleiß auf dem gesamten Siebboden. Auf geneigten Siebmaschinen wirkt sich die glatte Oberfläche allerdings negativ auf die Siebeffizienz aus. Das Siebgut läuft schneller über den Siebboden. Feingut gelangt folglich nur langsam an die Sieboberfläche, alle Körner haben weniger Chancen gesiebt zu werden. Aus diesem Grund sollten EGLA-Gitter bei siebschwierigen Materialien nur auf Horizontal-Schwingsiebmaschinen eingesetzt werden.

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