Kurzzeichen

w Maschenweite

Abstand zwischen zwei benachbarten Kett- oder Schussdrähten, in der Projektionsebene in der Mitte der Masche rechtwinklig zum Draht gemessen.    

d Drahtdurchmesser

Durchmesser des Drahtes, im Siebboden gemessen. Der Drahtdurchmesser kann sich durch den Webvorgang leicht verändern.

p Teilung

Abstand der Mittelachsen zweier benachbarter Dräht. Die Summe von Maschenweite w und Drahtdurchmesser d.   (p = w + d )

k Kette

Alle parallel zur Webrichtung verlaufenden Drähte eines Drahtsiebbodens.    

s Schuss

Alle rechtwinklig zur Webrichtung verlaufenden Drähte eines Drahtsiebbodens.    

Ao offene Siebfläche

Masche

Prozentualer Anteil der Fläche aller Maschen an der gesamten Siebfläche. Verhältnis des Quadrates der Maschenweite zum Quadrat des Nennmaßes der Teilung p = (w + d), auf einen vollen Prozentwert gerundet:
Ao  =  100 (w : p)²    

RTEmagic Formel

ρA Flächenbezogene Masse

Die Flächenbezogene Masse eines Drahtgewebes oder Drahtgitters wird nach folgender Gleichung errechnet:

d  = Drahtdurchmesser in mm
w = Maschenweite in mm
f   = Drahtgewebe- oder Drahtgitter-Gewichts-
       Umrechnungsfaktor (s. ISO 4783-1: 1989, Tabelle 1)
r  = Werkstoffdichte, in kg je cm³ (s. ISO 4783-1: 1989,
       Tabelle 2)

 

Die Gleichung ergibt die rechnerische Masse je Flächeneinheit in kg/m², wobei der tatsächliche Wert bis 3% niedriger sein kann.

Top