Was Sie schon immer wissen wollten…

Hier haben wir Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Sieben und Klassieren für Sie zusammengestellt. Sollte Ihre Frage nicht beantwortet werden, können Sie sich gerne direkt an uns wenden.

Polyurethan, auch PU, ist eine Art von Kunststoff, die auf verschiedenste Art verarbeitet werden kann. In der Siebindustrie kommt PUR als hochverschleißfestes Siebmedium zum Einsatz. Es kann zwischen etwa -40°C und 80°C eingesetzt werden. Um ein PUR-Element stabil genug für den Einsatz in einer Siebmaschine zu fertigen ist deutlich mehr Material als bei Stahldrahtgeweben nötig, weswegen die Standfestigkeit oft zu Lasten der offenen Siebfläche geht.

Der Meshcount bezeichnet die Anzahl der Maschen eines Siebes pro Zoll. Dieser Kennwert vermittelt eine grobe  Kenntnis über ein Gewebe, allerdings lässt sich daraus ohne die Angabe eines Drahtdurchmessers kein Rückschluss auf den für die Absiebung wichtigsten Wert, die Maschenweite, ziehen. Die Berechnung erfolgt nach untenstehender Formel.

Meshcount=(25,4 mm):(w+d)  ;w und d in [mm]

Die Fläche eines Siebes setzt sich aus der kumulierten Fläche aller Maschen und der aller Drähte zusammen. Die offene Fläche ist demnach der Anteil aller Maschen an der Fläche eines Siebes. Je höher sie ist, desto mehr Material kann ein Sieb in einer gewissen Zeit passieren und umso höher ist die erzielte Produktivität.

Beschränkt ist die offene Fläche durch die Drahtstärke, da zu dünne Drähte einen festen Gewebeverbund unmöglich machen und außerdem einen negativen Einfluss auf die Standzeit eines Siebes haben.

Möglichkeiten die offene Fläche weiter zu steigern liegen im Einsatz von Langmaschengeweben und Flex-Mat. Darüber hinaus lässt sich die Produktivität durch Maßnahmen wie Klopfkugeln und Ultraschall steigern.

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