Kalandern – präzise nach Kundenwunsch.

Kalandert schwach 40%
Kalander

Beim Kalandern wird das Gewebe zwischen zwei Stahlwalzen auf eine festgelegte Dicke reduziert. Dieser Prozess stabilisiert das Gewebe und macht es verschiebefester. Gleichzeitig werden glatte, besonders gleichmäßige Oberflächen erzielt.

Mit kalandertem Gewebe ist es möglich, exakt den für die jeweilige Anwendung erforderlichen Farbauftrag zu erzielen. Die geglättete Oberfläche reduziert dabei nicht nur Abweichungen in der Druckschichtdicke von Druck zu Druck und Rakelzug zu Rakelzug, sondern auch die Abnutzung der Rakel.

Haver & Boecker bietet zwei Kalanderstandards und darüber hinaus Kalandergrade, die auf die individuellen Anforderungen des Anwenders abgestimmt sind.

Standard Kalandern

Das Gewebe wird so weit komprimiert, dass seine Dicke 20% geringer ist als der doppelte Einzeldrahtdurchmesser: D = 2 x d x 0,8.

Die Maschenweite wird dabei nicht verändert, die Oberfläche wird leicht spiegelnd.

Maximales Kalandern

Das Gewebe wird auf eine Dicke reduziert, die bis zu 30 Prozent unter dem doppelten Einzeldrahtdurchmesser liegt:
D = 2 x d x 0,7. Damit wird die maximale, ohne Verformung des Drahtgewebes mögliche Dickenreduzierung erreicht. Die Maschenweite bleibt unverändert, das Gewebe bekommt einen folienähnlichen Charakter.

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