


Gewebe vom Typ MULTI-BARRETTE mit ihren flexiblen Seilen erfordern spezielle Spanntechniken, für die z.B. stärkeres Rundmaterial in die Gewebe eingearbeitet wird. Je nach Grösse der Elemente müssen neben den oberen und unteren auch Zwischenbefestigungen vorgesehen werden. Für alle Ebenen gibt es unterschiedliche Varianten - ganz nach Ihren optischen und technischen Ansprüchen.
Mittels eingebrachten Rundstangen kann das Gewebeelement in Haltelaschen eingehängt werden, die bauseitig an der Unterkonstruktion befestigt sind.
Alternativ kann das Gewebeelement nach oben mit Augenschrauben
gespannt werden, die zusammen mit einer entsprechenden
Rundstange in das Gewebe eingebracht werden. Das Gewebe kann
entweder an einer durchgängigen Unterkonstruktion oder an einzelnen Konsolen gespannt werden.
Bei dieser Möglichkeit wird zur Zwischenbefestigung jeweils ein Rundstab (z.B. Ø 20 mm) zusammen mit Pendellaschen in das Gewebe eingebracht. Diese Pendellaschen werden bei der Montage an bauseitigen Dreieckslaschen befestigt. Optisch erzeugen die Rundstangen eine horizontale Linie auf jedem Befestigungslevel.
Alternativ kann die Zwischenbefestigung mittels „Drahtsicherungen" erfolgen. Diese verlaufen um ein hinter dem Gewebe liegenden Rohr und greifen von hinten in das Gewebe bzw. die Seilgruppen. In der Vorderansicht ist diese Art der Befestigung kaum sichtbar.
Analog zur oberen Befestigung wird eine Rundstange in das Gewebe eingebracht. Mittels Augenschrauben können die Elemente somit z.B. an einer durchlaufenden Unterkonstruktion gespannt werden. Die Augenschrauben sorgen dafür, daß eine genaue Dosierung der Spannung möglich ist.
Alternativ zu einer durchgehenden Unterkonstruktion kann das Gewebe auch mittels entsprechenden Haltern gespannt werden.
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